Übersicht Film / Video

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Film: Einzug der Amerikaner 1945

Mit Margret Adam, Margarete Amalang, Erika Behrens, Horst Bohne, Warja Hoff, Horst Koch, Egon Kuhn, Ingrid Lange, Katharina Ohlendorf, Hein Hermann Uebel.

Ein Film von Hans-Jürgen und Shaun Hermel

Memo Media Productions 2015

Film: Linden – ein Arbeiterlied

Linden – Ein Arbeiterlied Dokumentarfilm von Wolfgang Jost und Winfried Wallat 1991 Zum Inhalt: Linden hat eine interessante Geschichte vorzuweisen. Das ehemalige Dorf, von der früheren Residenzstadt Hannover durch den Ihme-Fluß getrennt, hat sich seit den Anfängen der Industrialisierung und dem dadurch bedingten Bevölkerungs-zuwachs von einer eigenständigen Industreistadt zu einem typischen Arbeiterviertel von Hannover entwickelt. In der Zeit von 1850 bis 1925 ist die Einwohnerzahl Lindens von 4900 auf 67600 gestiegen. Miserable Wohnverhältnisse auf engem Raum und menschen-unwürdige Arbeitsbedingungen in den Fabriken haben zur Politisierung der Lindener Arbeiter beigetragen. Neben Parteien und Gewerkschaften entstand um die Jahrhundertwende durch Gründung von Arbeitersportvereinen, Gesangsvereinen und anderen Organisationen eine eigene Arbeiterkultur, die aber von der bürgerlichen Gesellschaft nie anerkannt wurde. Sie war geprägt durch den Arbeitsalltag, der nur wenig Raum für persönliche und gemeinschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten ließ. Viele Wünsche und Bedürfnisse mußten mangels finanzieller Möglichkeiten unerfüllt bleiben. Es war eine Kultur der armen Leute, die 1933 endgültig zerschlagen wurde. Bestandteil des Films sind Gespräche mit Augenzeugen, die in den 30er Jahren in Linden lebten. Sie berichten über ihre persönlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen und erinnern sich an ihre politischen Aktionen in der unruhigen Zeit. Die Geschichte des Viertels ist zur Legende geworden. Viele Dinge sind der Verkärung anheim gefallen. Aktionen und Demonstrationen haben an Schärfe und Wirkung verloren, nur auf den Mai-Kundgebungen versucht man noch für den Erhalt der Arbeitplätze und gerechte Lohnpolitik zu demonstrieren. Wir ziehen mit der Kamera durch die Straßen und Kneipen des Viertels, wollen wissen, was von den Lindener Arbeiter-Traditionen nach so langer Zeit noch übrig geblieben ist.

Sprengung Gebäude 17 auf dem Conti-Gelände in Limmer am 18. April 2009

Impressionen vom alten Conti-Gelände in Hannover Limmer im Dezember 2008 vor der Sprengung.

Gewidmet in tiefer Trauer an ein einzigartiges Gelände…

Eine Video-Erinnerung an ein tolles Gelände, unterlegt mit Soundtrack!

Musik: Sudden Crisis

Luftaufnahmen Conti-Gelände Limmer

Idee+Film+Realisation: LuBiBochum

Musik: Hartwigmedia

Begleittext auf YouTube:

Contigelände Hannover. Die Hannoverschen Gummiwerke Excelsior waren ein gummiverarbeitendes Unternehmen in Hannover-Limmer, die 1928 in der Continental AG aufgingen. Die Firma Hannoversche Gummiwerke Excelsior geht zurück auf die älteste Gummiwarenfabrik Hannovers, die 1862 gegründete Gummi-Kamm-Comp. Ihre Blütezeit erlebte sie als Hersteller von technischen Gummiartikeln und Reifen zwischen 1890 und 1928 mit bis zu 6.000 Beschäftigten. Danach ging sie in der Continental Gummi-Werke AG Hannover auf. Am Betriebsstandort in Limmer begann die Produktion 1899 und lief 100 Jahre bis 1999. Die umfangreichen Fabrikationshallen wurden danach weitgehend abgerissen. Erhalten geblieben sind, neben dem markanten, denkmalgeschützten Wasserturm, die Gebäude der Verwaltung und ein mehrstöckiger ehemaliger Produktionstrakt entlang des Stichkanals zum Lindener Hafen. Das 170.000 m² große Gelände soll als „Wasserstadt Limmer“ in eine neue Nutzung überführt werden. (Wikipedia)

Die Talkterrine – Thema: Wie weiter mit dem Ihme-Zentrum?

h1 – Fernsehen aus Hannover, 20.4.2018

Warum ist so lange nichts passiert?

Ist Intown Investor oder Spekulant?

Wie konnte es passieren, dass das Ihme-Zentrum so aussieht, wie es jetzt aussieht?

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

Dies diskutieren in unserer Sendung:

  • Hans-Dieter Keyl, u.a. Architekt des Ihme-Zentrums,
  • Stefan Schostok, Oberbürgermeister Hannover,
  • Sascha Hettrich, Geschäftsführer INTOWN,
  • Rainer-Jörg Grube, Bezirksbürgermeister Linden-Limmer,
  • Constantin Alexander, Experte und Mitglied der Zukunftswerkstatt Ihmezentrum,
  • Torsten Jaskulski, Gebäudeverwalter.

Civitas Property will Ihmezentrum kaufen

h1 – Fernsehen aus Hannover, 12.3.2019

In der ersten Märzwoche 2019 wurde bekannt, dass der bisherige Haupteigentümer Intown seine Anteile am Ihmezentrum verkaufen möchte. Käufer ist die Luxemburger Civitas Property Group, hinter der die Amsterdamer Sapinda Holding um den bekannten Investor Lars Windhorst steckt. Umgehend nahm die Landeshauptstadt Hannover Stellung; die Stadt ist ein wichtiger Mieter und stark an der städtebaulichen Entwicklung des Gebäudekomplex interessiert. Redaktion: Sören Köpke Kamera: Oskar Lütke und Paul Aeils Schnitt: Sören Köpke

NDR-Info – Die Reportage:

Ein ganz merkwürdiger Ort. Das Ihme-Zentrum in Hannover

von Sabine Guckel-Seitz

23.6.2017

 

Video: Linden Kesselhaus – Der letzte Zeuge, 2015

Das Kesselhaus auf dem Gelände der Bettfedernfabrik Werner & Ehlers in Hannover Linden ist der letzte Zeuge der Industriekultur, dieses einstmals zentralem Industriestandortes Deutschlands. Die Kesselhaus-Initiative bittet um Unterstützung bei der Rettung dieses Denkmals.

Ein Film von Till Bantelmann, Hannes Büttner, Daniel Hoppe und Jean Meisborn im Rahmen der Projektwoche 2015 an der Sekundarstufe II der IGS Linden.

Mit Statements von Walther Engel, Peter Hoffmann-Schoenborn, Jan Habermann und Rainer-Jörg Grube

Video: Last Man Standing, 2015

Das Kesselhaus der Bettfedernfabrik ist das letzte Industriedenkmal in Hannover Linden-Nord. Unterstützt seinen Erhalt!

Ein Film von Dennis Klose, Baris Ugur, Sophia Sarti und Samy Abraha im Rahmen der Projektwoche 2015 an der Sekundarstufe II der IGS Linden.