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Barkhoff

Ernst Barkhoff

In den 80er und 90er Jahren war Ernst Barkhoff, Jahrgang 1953, Vorsitzender der Sanierungskommission Linden-Nord, von 1981 bis 1991 Mitglied im Bezirksrat Linden-Limmer. Von 1991 bis 2001 hat er den Wahlkreis Linden-Nord / Limmer im Stadtrat vertreten.

Er war stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, Vorsitzender des Expo-, Stadtentwicklungs- und Bauausschusses, Vorsitzender der Aufsichtsrates der städtischen Wohnungsbaugesellchaft GBH (heute: „Hanova“), Mitbegründer der Mietergruppe Linden-Nord, der Wohnungsgenossenschaft Selbsthilfe Linden e.G., des Stadtteilforums Linden-Nord, des Stadtteilforums Linden-Süd, des VHS-Arbeitskreises in Limmer und des Bürgerbüros Stadtentwicklung.

Während der Zeit als SPD-Ratspolitiker hat er unter anderem die Expo-Bürgerbefragung zur Weltausstellung durchgesetzt, den Kompromiss für das Nordstädter Sprengel-Gelände verhandelt und die Reorganisation der GBH mit der Einführung von mieternahen dezentralen Geschäftsstellen und das Entflechtungsprogramm zur sozialen Stabilisierung von besonders belasteten Wohngebieten vorangetrieben.

Zu seinen politischen Schwerpunkten zählen die Themen Stadt- und Stadtteilentwicklung, Stadtteilsanierung und Bürgerbeteiligung, Wohnungsbau, Verkehrspolitik und soziale Infrastruktur – hier insbesondere Kinder- und Jugendeinrichtungen und Berufliche Bildung.

Er war Berufsschullehrer an der bbs|me – Otto-Brenner-Schule. Bis zu seiner Pensionierung war er als Lehrervertreter der Berufsschulen stimmberechtigtes Mitglied des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport der Region Hannover.

Er wohnte zunächst in der Dieselstraße in Limmer, dann in Comeniusstraße und Otto-Wels-Straße in Linden-Nord und seit 1999 im AhrbergViertel in Linden-Süd.