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Sport / Turnen

Stichpunkt

Georg Grammann

Georg Grammann, 1934 [?]  Foto: Privatbesitz Weiland

Nachlass Grammann:

Turnvater Georg „Schorse“ Grammann

Georg Grammann wird am 17.1.1856 in Linden geboren. Er wächst zusammen mit seinen sieben Geschwistern im Kalkbrennerhaus Am Lindener Berge auf und macht eine Lehre als Maschinenschlosser auf der Hanomag.

Als am 5. November 1874 der erste Turnabend des Männer-Turn-Verein zu Linden stattfindet, ist Georg Grammann gerade 18 Jahre alt. In der Festschrift zum 75-jährigen Vereinsjubiläum aus dem Jahre 1949 heißt es dazu: „Georg Grammann, der schon von seinem achten Lebensjahre an sich dem Turnen verschrieben hatte, kehrte der Turnerschaft von 1852 den Rücken, um in seiner Heimatstadt Linden einen eigenen Turnverein zu gründen. Unter seinen Arbeitskollegen auf der Egestorffschen Maschinenfabrik (der heutigen Hanomag) und in seinem Bekanntenkreis wirbt Grammann solange, bis er mit ungefähr 30 Mann den Männer-Turn-Verein zu Linden gründen kann.

Wie aus Eintragungen in alten Adressbüchern hervorgeht, übte Grammann mehrere Berufe aus und wechselte auch mehrfach in Linden die Wohnung.

In den Adressbüchern von 1887 und 1888 findet sich die Angabe Grammann, Georg, Schlosserges., Altenstr. 1.2.

Von 1891 bis 1893 ist Grammann, Georg, Kleinhdl., Blumenauerstr. 18.p. eingetragen.

Ab 1892 ändern sich Adresse und Berufsbezeichnung: Grammann, Georg, Schenkw., Pavillonstr. 9.p.

Ab 1907 folgen dann unterschiedliche Angaben:

1907Grammann, Georg, Privat., v. Alten Allee 11.1

1913Grammann, Georg, Privat., Linden, Ricklinger Str. 54.1

1917Grammann, Georg, Rent., Lind., Pavillonstr. 9

1928Grammann, Georg, Rent., Pavillonstr. 9

1938 stirbt seine Frau Elise, geb. Detmering, danach zieht Georg Grammann nach Ricklingen zuseiner ältesten Tochter.

Georg Grammann stirbt am 4.12.1942  an den Folgen einer Lungenentzündung.

1938 stirbt seine Frau Elise, geb. Detmering, danach zieht Georg Grammann nach Ricklingen zuseiner ältesten Tochter.

Georg Grammann stirbt am 4.12.1942  an den Folgen einer Lungenentzündung.

Für die Überlassung der Materialien Georg Grammanns zum Scannen für das Digitale Stadtteilarchiv Linden-Limmer und für die freundliche Unterstützung danken wir seinem Urenkel  Dr. Jörg Weyland.

Dietmar Franke / Walther Engel

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